Coppelia

Zurück zur Startseite Tanzszenen aus dem Opernhaus in Leipzig.     Musik: Léo Delibes
Coppelia   Angela Philipp als Svanhilda. Coppelia   Inszenierung:  Dietmar Seyffert. Coppelia   Partner:  Werner Stiefel

Zur Geschichte
Coppélia oder Das Mädchen mit den Emaille-Augen wurde 1870 an der Pariser Opéra uraufgefährt. Das Libretto wurde von Charles Truinet (bekannt unter dem Pseudonym Nuitter) nach einem Motiv in E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann entworfen. Der damaligen Premiere wohnten Napoléon III. und die Kaiserin Eugénie bei sowie alles, was in Politik, Kultur und gesellschaftlichem Leben in Frankreich Rang und Namen hatte. Napoléon fand das Werk ganz nett.
Coppelia ist eine Puppe, ein Automat, ein künstlicher Mensch, geschaffen von dem Erfinder Coppelius. Sie ist die Ursache dafür, dass sich das Liebespaar Franz und Svanhilda im Streit entzweien. Franz ist so geblendet von der Schönheit Coppelias, dass er sich in sie verliebt und nicht merkt, dass es sich um einen Automaten handelt. Erst bei einem Fest, zu dem Coppelius die Gesellschaft der Kleinstadt in sein Atelier eingeladen hat, um dort Coppelia als seine Tochter vorzustellen, wird der Irrtum offenbar. Während Franz mit Coppelia tanzt, entreißt Svanhilda ihm die Puppe und zerstört die vermeintliche Rivalin, unterstützt von ihren Freundinnen. Alle lachen über Franz und sind gleichzeitig böse auf Coppelius. Svanhilda und Franz versöhnen sich und Coppelius bleibt allein mit seiner zerstörten Puppe zurück.